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10.07.2020

Weizen doch nicht so pessimistisch!

Weizen doch nicht so pessimistisch!

Lars Kuchenbuch

KS Agrar Rohstoffbrief alt

Themen

Ernte

Der Weizen wurde am Montag kaum verändert gehandelt und konsolidierte sich unter einem Drei-Wochen-Hoch, das vor dem Wochenende erreicht worden war, da die Händler ein klareres Bild der europäischen Ernte erwarten.

Ein starker Anstieg des Euro gegenüber dem Dollar dämpfte die Kursentwicklung am Montag.

SovEcon hat gestern die russische Weizenernte etwas überraschend von 82,7 Mio. t auf 80,9 Mio. t gekürzt. SovEcon begründet dies mit den zum Teil sehr schlechten Erträgen in der Region Krasnodar, die mit 4,5 t/ha taxiert werden. Dies sind 25% weniger als im Vorjahr. Ägypten hat einen neuen Tender für 8-18 August Lieferung ausgelegt  Die billigen Offerten kommen, wie in der Tabelle dargestellt, aus Russland. Agreste hat in seiner ersten Schätzung die französische Weichweizenproduktion auf  31,3 Mio. taxiert; dies sind 21% weniger als im Vorjahr. Der Ertrag wird mit 7,1 t/ha beziffert. Im Augenblick sehen wir in allen Anbauregionen Rückgänge in der Produktion. Dies könnte sich auch auf den USDA-Bericht am Freitag auswirken.

Tendenz: stabil oberhalb der 185 €/t