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07.08.2020

Weizenfläche in Deutschland fällt kleiner aus

Weizenfläche in Deutschland fällt kleiner aus

Lars Kuchenbuch

KS Agrar Rohstoffbrief alt

Themen

Ernte

In den letzten Tagen ist der Kurs an der Matif immer weiter unter Druck geraten. Ein Teil wird von einem immer stärkeren Euro ausgelöst, zum anderen haben die neuesten Schätzungen aus Russland den Markt  zusätzlich unter Druck gebracht. IKAR hat in seiner Prognose die russische Produktion von 78 Mio. t auf 79,5 Mio. t erhöht.

Die aktuellen Ernteergebnisse liegen in Frankreich immer noch unter den Erwartungen der Analysten.

In Ungarn findet die Weizenernte langsam ihr Ende; die Erträge sind zum Teil sehr unterschiedlich. Die besten Erträge liegen in Ungarn bei 6,4 t/ha. Im Osten Ungarns lagen die Erträge bei  4 t/ha. Die Qualitäten sind in diesem Jahr sehr heterogen. In manchen Regionen sind während der Ernte immer wieder Niederschläge gefallen.

Die Preis haben für Mahlweizen gegenüber dem Vorjahr um 10% zugelegt.

In der letzten Schätzung der EU-Kommission wird die Weizenproduktion incl. Durum auf 123.846 Mio. t. taxiert. Im Vorjahr lag die Produktion noch bei 138.364 Mio.t. Der Inlandsverbrauch wird auf 106 Mio. t taxiert. Das entspricht der gleichen Menge wie in der letzten Saison. Wir haben in einem unserer letzten Berichte schon darauf hingewiesen: die Basis wird innerhalb Europas fest bleiben. Die Export aus der EU-27 liegen in der kommenden Saison bei 26.269 Mio. t Tendenz: Seitwärts