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29.03.2021

Weizen Matif, die Preise verlieren weiter

Weizen Matif, die Preise verlieren weiter

Lars Kuchenbuch

KS Agrar | KS Agrar Rohstoffbrief

Themen

Markt

In den letzten Handelstagen ist der Markt weiter gefallen. Der Fronttermin verlor seit Mitte letzter Woche knapp 12 €/t. Die EU Kommission hat in der letzten Schätzung die Weichweizenproduktion auf 127.709 Mio.t taxiert.

In der letzten Saison betrug die Menge noch 118.039 Mio.t. Die ausgesäte Fläche wurde von 20.691 Mio. ha auf 21.533 Mio. ha ausgeweitet. Auch den Ertrag sehen die Analysten in dieser Saison bei 5,93 t/ha. In der letzten Saison lag der Ertrag noch bei 5,7 t/ha. Vor allem in Frankreich wurden die Erträge deutlich von 6,82 t/ha auf 7,1 t/ha erhöht. Damit legte auch die erwartete Produktion von 29.073 Mio.t auf 34.619 Mio. t zu. Die Fläche stieg in Frankreich um mehr als 0,5 Mio. ha. In Deutschland wurde die Fläche nur minimal ausgeweitet. Die erwartete Ernte wird in Deutschland auf 22.025 Mio. t taxiert. Das ist ein Plus gegenüber der letzten Saison von 32.000 t. Damit schließen sich die Analysten der EU-Kommission dem DRV an und  nehmen die Erträge für Deutschland von 7,86 Mio. t auf 7,67 Mio. t zurück. Die Begründung ist die gleiche wie beim DRV, die Analysten erwarten trockenere Aufwuchsbedingungen, die den Ertrag schmälern werden. Das heißt aber ebenso, falls die Erwartungen nicht eintreffen werden, könnte die kommende Ernte deutlich größer ausfallen. Tendenz: schwächer