Zurück zur Übersicht

07.04.2021

Weizen Matif, ist es nur eine Gegenreaktion

Weizen Matif, ist es nur eine Gegenreaktion

Lars Kuchenbuch

KS Agrar | KS Agrar Rohstoffbrief

Themen

Markt

Die Pariser Mahlweizenfutures sind erneut gesunken, wobei der Mai-Future den niedrigsten Stand seit Mitte Dezember erreichte. Sinkende Preise in Europa und am Schwarzen Meer waren der Katalysator, zusammen mit den insgesamt günstigen Bedingungen für die neue Ernte.

Aggressive Angebote für Schwarzmeerweizen waren bei der ägyptischen Ausschreibung am Wochenende offensichtlich, mit 19 Angeboten und einer Million Tonnen, zu den niedrigsten Preisen seit Monaten. Russland - gefolgt von Rumänien und der Ukraine - hatte die günstigsten Angebote. Es wurde gerade bekannt, dass Ägypten am Ende 345.000 Tonnen Weizen aus Russland und der Ukraine gekauft hat. Seltsamerweise lehnte Thailand, das 504.000 Tonnen Futterweizen fakultativer Herkunft anbot, alle Angebote ab, trotz des jüngsten Preisverfalls bei Weizen. Die Weichweizenexporte der EU erreichten am 4. April 20,26 Mio. t.. Im Vorjahr lagen die EU-Exporte zu diesem Zeitpunkt bei 26,33 Mio. t. Es muss jedoch beachtet werden, dass die EU-Kommission seit dem 1. Januar die EU27-Staaten exklusive Großbritannien erfasst. Bis zum 31. Dezember wurde Großbritannien in der Statistik noch mit erfasst. Tendenz: Kurserholung