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13.07.2021

Antibiotika bei Geflügel: Förderungen für Projekte zur Reduzierung

Antibiotika bei Geflügel: Förderungen für Projekte zur Reduzierung

Redaktion

gruuna.com

Themen

Allgemein Geflügel

Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Vorhaben, die zur Minimierung von Antibiotika bei Geflügel beitragen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will den Antibiotika-Einsatz bei der Behandlung von Geflügel durch Forschungs- und Entwicklungsförderungen reduzieren.

Dabei werden innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie gezielte Maßnahmen zum Wissenstransfer unterstützt, die die Tiergesundheit deutlich verbessern und dadurch insbesondere den Einsatz von Antibiotika minimieren. Die Tiergesundheit soll auf allen Produktionsstufen (von den Elterntieren über Brütereien bis hin zum Mastgeflügel) in stufenübergreifenden Ansätzen verbessert werden.

Ziel sind vielfältige Projekte

Die Förderbedingungen bestehen aus drei Förderprogrammen: Bundesprogramm Nutztierhaltung, Programm zur Innovationsförderung und Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft). Dadurch erhofft sich das BMEL ein vielfältiges und breites Spektrum von Antragstellern. 

Antibiotika auf Mindestmaß reduzieren

Das BMEL und die Bundesregierung setzen sich seit Jahren national, in der Europäischen Union und auf globaler Ebene für die Entwicklung von Strategien zur Reduzierung von Antibiotika ein. Ziel ist, die Wirksamkeit existierender Antibiotika zu sichern und ihren Einsatz bei Mensch und Tier auf das ausschließlich medizinisch notwendige Maß zu beschränken.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Foto: Alexas_Fotos/pixabay.com (Symbolbild)