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14.09.2021

USDA erhöht EU-Weizenproduktion leicht

USDA erhöht EU-Weizenproduktion leicht

Lars Kuchenbuch

KS Agrar | KS Agrar Rohstoffbrief

Themen

Ackerbau

Die Prognosen des USDA für die globalen Weizenproduktion waren positiv. Die Schätzung der weltweiten Endbestände wurde für das Wirtschaftsjahr 2021/22 um 3,73 Mio. t auf 292,56 Mio. t erhöht. Für die EU wird eine leicht höhere Weizenproduktion von nun 139 Mio. t (+0,4 Mio. t) erwartet. Daher wird für die EU nun auch ein höherer Endbestand mit 10,97 Mio. t (+1,4 Mio. t) erwartet. Die russische Weizenproduktion wurde auf dem Niveau der August-Schätzung bei 72,50 Mio. t belassen. Die Weizenproduktion der Kanadier wurde hingegen um 1 Mio. t auf 23 Mio. t reduziert. Die Importschätzung für China wurde unverändert belassen, sodass bei aktueller Einschätzung keine außerordentliche Knappheit in der EU zu erwarten ist, da auch die EU-Exporte nicht erhöht wurden. Neue Nachrichten gibt es auch von der saudi-arabischen SAGO, welche 382.000 t Weizen für Lieferung November 2021 über einen Tender gekauft hat. Der durchschnittliche Preis liegt bei $355,68 pro Tonne C&F. Das sind +$70 pro Tonne im Vergleich zum letzten SAGO-Tender im Juli. Die Ware soll Händlern zufolge aus der EU, der Schwarzmeerregion und aus Australien kommen.