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23.11.2021

Rapsölpreise korrigieren leicht aufgrund tieferer Rohölpreise

Rapsölpreise korrigieren leicht aufgrund tieferer Rohölpreise

Lars Kuchenbuch

KS Agrar | KS Agrar Rohstoffbrief

Themen

Ackerbau

Die MATIF Rapskontrakte für Februar 2022 haben gestern bei 693,50 €/t geschlossen. Das entsprach einem Tagesgewinn von 13,50 €/t, womit die Unterstützungszone bei 680 €/t erneut bestätigt wurde. Die Aussaat von Winterraps in Mitteleuropa wurde innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters weitestgehend abgeschlossen. Die Pflanzen seien in einer guten Verfassung für den kommenden Winter. Die europäischen Landwirte haben die Anbaufläche für Winterraps aufgrund der hohen Preise dabei deutlich erhöht. Die Fläche sollte demnach um rund 100.000 ha auf 5,37 Mio. ha in der EU-27 ansteigen. Die Rapsölpreise FOB Hamburg sind von ihrem Hoch seit Mitte November mittlerweile rund 4,5 % zurückgefallen. Die Preise für Rohöl (Brent) sind zeitgleich um rund 5 % gefallen. Die Preise für Rapsschrot FOB Hamburg sind weiterhin auf Rekordhoch. Die aufgrund der niedrigeren Rapsölpreise gefallene Verarbeitungsmarge erklärt auch die stagnierenden Rapspreise. Die kurzfristig größte Gefahr für den Raps dürften wohl weitere Verwerfungen am Rohölmarkt und die damit verbundenen niedrigeren Rapsölpreise sein.