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21.07.2020

Der Markt geht weiterhin von einer kleineren EU-Rapsernte aus

Der Markt geht weiterhin von einer kleineren EU-Rapsernte aus

Lars Kuchenbuch

KS Agrar Rohstoffbrief alt

Topics

Ernte

 Die Rapsernte in der Europäischen Union hat begonnen, die Erwartungen des Marktes haben sich trotz der zuletzt gefallen Niederschläge nicht verändert. Der Markt geht weiterhin von einer kleineren Ernte aus, die lediglich marginal über der Ernte 19/20 liegen wird.

In Frankreich, wo die Ernte in vollem Gange ist, prognostiziert das Landwirtschaftsministerium eine Produktion von 3,4 Millionen Tonnen, fast 4 % weniger als die bereits bescheidene Ernte 2019 und fast 30 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt.

Polens Rapsernte könnte zwischen 2,75 Millionen und 2,8 Millionen Tonnen erreichen, 3-4 % mehr als im letzten Jahr, wenn man von durchschnittlichen Erträgen ausgeht. Die Rapsernte wird auch dort in den nächsten 10 Tagen ihren Höhepunkt sehen. Die ersten Ergebnisse sind aktuell noch nicht repräsentativ.

In Deutschland sollten, die zuletzt gefallen Niederschläge einen positiven Aspekt auf die Rapsproduktion gehabt haben. Laut dem Erntebarometer des DRV liegen die Durchschnittserträge in Deutschland aktuell bei 4,4 t/ha, im letzten Jahr lagen diese bei 2,1 t/ha. In den nächsten Tagen werden mehr Ergebnisse dazu kommen, um einen Trend zu bestimmen.