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20.10.2021

Klimawandel: Die Folgen eines Temperaturanstiegs um 4 Grad

Klimawandel: Die Folgen eines Temperaturanstiegs um 4 Grad

Redaktion

CYA GmbH

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Wald

Klimawandel: Die Folgen eines Temperaturanstiegs um 4 Grad

Das Internetportal wetter.de beschäftigt sich mit den globalen Auswirkungen des Klimawandels.

Die globalen Temperaturen steigen stetig. Laut Pariser Klimaabkommen von 2015 soll der Anstieg der Temperaturen auf 2 Grad Celsius begrenzt werden, besser wäre weniger. Bereits jetzt leben wir in einer “1-Grad-Welt”, wie wetter.de die aktuelle Situation nennt. Die Folgen: Gletscherschmelze an den Polen und in den Alpen, mehr Extremwetter. Doch was passiert, wenn der maximale Temperaturanstieg nicht eingehalten werden kann? Der Journalist Oliver Scheel hat auf Basis des Buches “6 Grad mehr” von Mark Lynas für wetter.de analysiert, wie die Erde aussieht, wenn der Klimawandel nicht gestoppt werden kann und die globalen Temperaturen im Durchschnitt um 4 Grad ansteigen.

Klimawandel: Wüsten, Extremdürren und enorme Überflutungen

Was apokalyptisch klingt, haben Wissenschaftler des Weltklimarates (IPCC) schon 2013 im sogenannten Fünften Sachstandsbericht prognostiziert: Bei einer Erderwärmung von 4 Grad bis zum Jahr 2100 würde es zu Hungersnöten, Waldsterben, Verlusten von Ökosystemen und Gesundheitsrisiken für Menschen kommen. Es würde nicht nur die Hälfte der globalen Fläche zur Wüste werden. Scheel geht davon aus, dass es in ganz Europa zu schwerwiegenden Extremdürren kommen würde – mit Ausnahme von Island. Die Desertation würde laut Scheel zu großen Migrationsströmen führen.

Auch Nadelwälder würden dem Artikel zufolge nicht überleben. Sie würden Bränden und Schädlingen zum Opfer fallen. Andererseits: Regionen an großen Flüssen, wie Bangladesch, Indien oder Vietnam, würden immer wieder von enormen Überflutungen heimgesucht werden.

Ozeane ohne Sauerstoff, Trinkwasser geht zur Neige

Die Weltbevölkerung werde in zunehmendem Maße nicht mehr mit Süßwasser zu versorgen sein, heißt es auf wetter.de weiter. Auch um das Salzwasser sei es bei 4 Grad mehr schlecht bestellt. Den Ozeanen würde es großflächig an Sauerstoff fehlen. Auch Korallen würde es keine mehr geben. Der Autor warnt parallel dazu vor Stürmen in “nicht gekanntem Ausmaß”, die sich über dem warmen Wasser entwickeln würden. 

wetter.de hat in einer Serie recherchiert, was passieren würde, wenn die Erdwärmung nicht gestoppt werden kann.

Foto: Piro4D/pixabay.com (Symbolbild)